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Genau 24 Stunden „faste“ ich nun. Kein Plastik zu kaufen ist anstrengender als ich gedacht hätte. Schon gestern merkte ich beim Einkauf, dass es keine leichte Aufgabe ist, die ich mir da selbst aufgebrummt habe.

Mein Problem war folgendes: ich hatte Durst. Nach einer längeren Runde Fahrrad fahren hatte ich keine Lust auf das ewig gleiche Leitungswasser. Vor meinem inneren Auge schwebte eine kühle, erfrischende Apfelsaftschorle. Nun gut, rein in den Discounter. Was gab es in Plastikflaschen? Alles. Was gab es in Glasflaschen? Wein, Bier, Eierlikör, Karottensaft und Sirup. Nichts für mich, also raus aus den Discounter, rein in den etwas teueren Laden die Straße runter. Doch auch dort stand ich im Endeffekt vor dem selben Problem. Plastik ist einfach überall!

Auch heute hatte ich wieder das gleiche Problem, dass es einfach so gut wie nichts gibt, was nicht irgendwie in Plastik eingepackt ist. Und ich muss zugeben, dass ich schummeln musste. Die heute gekaufte Milch befindet sich zwar in einem Karton, doch der ist mit einem Plastikverschluss versehen. Mist, verdammter. Und auch manche Artikel sind aus hygienischen Gründen in Plastik eingewickelt und dort gibt es keine plastikfreie Alternative, ich hab nachgeguckt. :/

Teilweise verstehe ich ja, dass Lebensmittel in Plastik eingeschweißt werden, damit sie länger haltbar sind, aber bei Getränken finde ich es echt schon extrem, wie schwer es ist, eine Glasflasche zu finden, deren Inhalt nicht alkoholisch ist. Gerade bei Getränken sollte man doch meinen, dass weniger Plastik mehr ist. Schließlich hört man immer wieder, dass die Behälter hormonelle Substanzen abgeben, die sich auf die Gesundheit auswirken (können).

Tag 1 ist geschafft. Gespannt bin ich auf die restliche Zeit, wenn es heißt, alltägliche Dinge wie Aufschnitt oder Reinigungsmittel zu kaufen.

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