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„Ich bin die Nacht“ – Ethan Cross

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Dieses Buch habe ich in einem Buchladen entdeckt und fande das Cover so ansprechend, da es so auffällig unauffällig ist, dass ich es mir sogleich online bestellt habe (second hand, wie immer). Mit glänzender Schrift ist auf einem komplett schwarzen Buch der Titel, Name des Autors und der des Verlages geschrieben. Die Besonderheit daran, die ich durch Zufall (ich hab das Buch in der Sonne liegen lassen) bemerkt habe: wenn die Schrift erwärmt wird, färbt sie sich grau, man kann plötzlich lesen, was darauf geschrieben ist.

Allen in allem ist es sehr spannend geschrieben, da immer jemand anderes im Fokus der Erzählung steht. Anfangs ist die Geschichte sehr verwirrend, da die Verbindungen zwischen den einzelnen Personen unklar sind, jedoch fügt sich alles zu einem Gesamtbild zusammen. Der Leser wird über große Teile in Unwissenheit gewogen, was Zusammenhänge und weiteren Verlauf angeht, es gibt nur hin und wieder Andeutungen, die aber lange nicht näher erläutert werden. Das Ende ist zwar etwas unglaubwürdig, trotzdem ist der Rest sehr spannend, so dass das unrealistische Ende den Rest der Geschichte (fast) nicht zerstört.

Würde ich weiter empfehlen: Ja, aber nur hartgesottenen Thriller-Fans, da die Beschreibung des mörderischen Spiels von Francis Ackerman jr. nicht für schwache Nerven ist. Aber auch allein deshalb, da die Leser dieses Buches so unterschiedliche Meinungen dazu haben.

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