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Kaum wieder heimischen Boden unter den Füßen, bin ich auch schon wieder (fast) weg. Bereits in Irland habe ich angefangen, mich nach Zimmern in der Hauptstadt umzusehen, die für einen Monat vermietet werden. Und taDAAAA: Ich habe tatsächlich eines gefunden. Ganz spontan und super schnell über das Telefon ausgemacht. Zwar kenne ich meine zukünftige Mitbewohnerin nicht persönlich, aber am Telefon und in den Mails klang sie sehr, sehr nett. Ich bin gespannt!

Obwohl ich ja schon öfters dort oben war, ist es dieses Mal doch etwas Anderes. Bei meinen bisherigen Aufenthalten hatte ich eine kostenlose Unterkunft, zahlte also nur Essen – natürlich auch manchmal für meinen Gastgeber – und war so gut wie nie alleine. Dieses Mal bin ich komplett alleine, in einer fremden Wohnung in einer Gegend, in der ich bisher wenn es hoch kommt einmal war. Und wenn ich ehrlich bin: ich kenne fast niemanden in Berlin! Mein bisheriger Unterschlupfgewährer (existiert dieses Wort überhaupt?) ist noch in der weiten Welt unterwegs und lässt sich die Sonne auf die Nase scheinen. Und alle anderen kenne ich auch nur durch ihn. But that’s life, isn’t it?

Ganz alleine in der großen, großen Stadt und das für einen Monat. Dabei bin ich doch gar nicht so ein Stadtmensch, was mir in den letzten Monaten wieder verdeutlicht wurde. Wobei man ehrlich sein muss: Berlin ist eine schöne, grüne Stadt, in der selbst Fahrrad fahren einen riesen Spaß macht (es sei denn, es wird einem geklaut…).

Wieso ich gehe? Weil es an der Zeit ist, einen Sprung ins kalte Wasser zu machen. Was dabei raus kommt ist dann die andere Sache… Vielleicht ist das Wasser ja doch nicht so kalt, wenn man erst mal drin ist.

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