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Wer hat nicht von ihr gelesen? Vermutlich nur sehr wenige Menschen… zumindest in Deutschland. Ich hatte das Glück – falls es denn solches ist – sie live zu sehen und mitzuerleben, wie die Luftballons in den Nachthimmel davon schwebten. Es ist unglaublich, wieviele Menschen sich dazu entlang dieser „Grenze“, die den ehemaligen Mauerverlauf nachzeichnete, versammelten. Es war ein richtiges Volksfest, mit Glühwein- und Würstchenbuden, Feuerwerk und live Musik. Unglaublich…

Da ich zu diesem Anlass gestern und heute gearbeitet habe, kam ich mit ein paar Menschen ins Gespräch, die bei der Öffnung des ersten Grenzüberganges an der Bornholmer Straße dabei waren. Sowohl im Westen, als auch im Osten. Und es ist für mich, die damals noch nichtmal annähernd unterwegs war, kaum vorstellbar, was diese Menschen damals erlebt und vor allem gefühlt haben. Selbst jetzt, 25 Jahre nach diesem Ereignis, füllten sich die Augen mit Tränen und/oder die Stimme versagte.

Ein Lob muss man dem Planer der Lichtgrenze aussprechen. Besser hätte man das Gedenken an dieses Ereignis nicht umsetzen können. Es sah wunderschön aus und trotzdem fühlte man sich etwas beklommen, wenn man sich vorstellte, dass diese Luftballons den Verlauf einer echten Steinmauer zeichneten. Hut ab!

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