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„American Devil“ – Oliver Stark

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Vermutlich vermisst meine Schwester das Buch, denn ich habe es einfach aus dem Wohnzimmer genommen, weil ich Büchermangel hatte (und immer noch habe!). Als ich anfing es zu lesen, dachte ich: „Juhu, richtiger Griff getan!“ Am Ende des Buches war ich mir dessen nicht mehr so sicher…

Ein Serienmörder, der es augenscheinlich auf reiche, blonde Frauen um die 20 abgesehen hat, hält New York City in Atem. Obwohl Tom Harper eigentlich vom Dienst suspendiert ist, wird er zu dem Fall hinzugezogen, um den „American Devil“, wie der Mörder auf Grund dessen, wie er seine Opfer hinterlässt, genannt wird, zu fassen.

Der Autor, Oliver Stark, zieht den Leser bei seinem Debüt gleich von Anfang an in seinen Bann, da die Sichtweise immer zwischen verschiedenen Beteiligten wechselt und der Leser somit teilweise vor dem Protagonisten Tom Harper weiß (bzw oft auch nur ahnt), was passieren wird. Die vielen Kapitel sind immer mit dem Ort, dem Datum und der Uhrzeit gekennzeichnet, damit der Leser weiß, wie er sie in den zeitlichen Ablauf einzuordnen hat.

Leider finde ich es am Ende sehr dramatisch, etwas unrealistisch, wodurch der Thriller für mich einen leicht bitteren Nachgeschmack hinterlassen hat. Werde bei Gelegenheit trotzdem den zweiten Teil der Tom Harper-Reihe (es soll wohl eine Reihe werden) lesen.

Würde ich weiter empfehlen: Vermutlich ja, da ich bis 3/4 des Buches hellauf begeistert war und wie gesagt nur das Ende für meinen Geschmack etwas zu dramatisch/happy end/“amerikanisch“ (obwohl der Autor Brite ist…) war.

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