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Nachdem es das letzte Mal noch etwas zu früh für einen Rückblick war, ist es jetzt wohl an der Zeit, das Jahr revue passieren zu lassen. Natürlich werde ich hier nicht alle Details einzeln aufzählen, aber eine kleine Zusammenstellung von dem machen, was mich dieses letztes Jahr bewegt hat bzw wo ich mich bewegt habe.

Anfang des Jahres fing ich an, mich mehr mit dem Thema Plastik und vorallem Plastikmüll zu beschäftigen, weswegen ich die Fastenzeit dafür nutzte, um Plastik zu „fasten“. Was sich so leicht anhört, erwies sich bereits nach kurzer Zeit als alles andere als einfach, weswegen mein Fazit war: leider kaum möglich.

Im Sommer ging es ab nach Irland, wo ich insgesamt fast fünf Monate verbrachte, die mir einiges gezeigt haben. Was für Lebenseinstellungen ich haben möchte, wie ich auf keinen Fall werden will und dass es nicht sooo unwahrscheinlich ist, dass ich in näherer oder fernerer Zukunft in Irland leben werde. Die Iren sind einfach ein super freundliches Völkchen, das Land teilweise atemberaubend, sonst „nur“ schön.

Danach ging es für einen Monat nach Berlin, obwohl ich da im April ja eine sehr blöde Überraschung erlebt habe… Nun ja, trotzdem war es nötig und auch schön, die Lichtgrenze zur Erinnerung an den Mauerfall live zu sehen. Nach 30 Tagen arbeiten, alleine in der Stadt sein und frieren, war es dann Zeit, die Heimreise anzutreten.

Dann war es ja etwas ruhiger hier im Blog, wie bereits im Sommer. Das liegt wohl am Ausland, erst Irland, dann im Dezember Spanien. Etwa 3 1/2 Wochen habe ich im Süden verbracht, das erste Mal Spanien. Man muss sagen, dass das ein wirklich krasser landschaftlicher Kontrast ist, denn Irland springt einen nur so an mit seinen saftigen, grünen Wiesen, Hügeln und Tälern, wohingegen die Gegend dort um Malaga ja doch sehr trocken und sandigbraun ist. Trotzallem war es eine schöne, erholsame, ruhige Zeit.

Mal abgesehen von der Landschaft waren natürlich die Temperaturen ungewohnt. Immer zwischen 15 und 23° C im Dezember, das kannte ich nicht… Und umso größer war der Kälteschock, als ich nach Weihnachten im eisigen, verschneiten Deutschland landete. Brrrrr…. Kalt. Aber sooo schön, ich liebe Schnee. Und die ersten Tage gab es genügend davon, es hörte zwei Tage lang partout nicht auf zu schneien. (Inzwischen hat ein Regentag und Sonnenschein fast alles weggeschmolzen, was übrig geblieben ist, ist grauer, gefrorener Straßenschneematsch…)

Silvester gingen wir herrlich entspannt bei Freunden an. Erst haben wir uns den Bauch mit Raclette vollgeschlagen, dann Spiele gespielt und relativ bald nach Mitternacht ging es auch schon ins Gästebettchen.

Mein Fazit des Jahres: Zieh dein Ding durch, es war ein gutes Jahr um selbständig zu werden. So soll es weitergehen!

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